We Are Change Switzerland - Experten: Neuer Militärvirus infiziert System im Libanon und im Iran

   Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen. - Albert Einstein

Experten: Neuer Militärvirus infiziert System im Libanon und im Iran

recentr.com  |  Eine neue Cyberwaffe, die mit dem Internetvirus Flame verwandt ist, hat Experten zufolge Computer im Iran, im Libanon und anderen Ländern infiziert. Das in Russland ansässige Antivirus-Unternehmen Kaspersky Lab erklärte am Montag, die von ihm “miniFlame” genannte Spionagesoftware sei vergleichsweise klein, aber “hoch flexibel”. MiniFlame funktioniere als eigenständiges Spionage-Programm oder als eine Komponente von Flame oder verwandter Schadsoftware. Anders als der Computervirus Flame, der für große Spionageaktionen geeignet sei, sei die kleinere Version “ein hoch präzises, chirurgisches Angriffswerkzeug”, sagte Alexander Gostev von Kaspersky Lab.

Flame war im Mai von Kaspersky Lab identifiziert worden. Von dem Virus betroffen waren vor allem Ziele im Nahen und Mittleren Osten, wobei Flame es Medienberichten zufolge insbesondere auf Dokumente im Zusammenhang mit dem umstrittenen iranischen Atomprogramm abgesehen hatte. Als mutmaßliche Verursacher des Spionageprogramms wurden deshalb die USA und Israel vermutet.

MiniFlame sei vermutlich “eine gezielte Cyberwaffe, die in dem, was man eine zweite Welle von Cyberangriffen nennen könnte, benutzt wird”, sagte Gostev. Weltweit gab es laut Kaspersky Lab bislang 50 bis 60 miniFlame-Angriffe auf Computer in Frankreich, den USA, dem Libanon, dem Iran und Litauen. MiniFlame werde als “Hintertür” für Datendiebstahl eingesetzt und für direkte Zugänge zu infizierten Systemen.

weiterlesen auf recentr.com


Cybervirus Stuxnet -


weitere Beiträge zum Thema:
Ist Stuxnet ein Staatstrojaner?
Cybernetische Evolution - Milliardär will Bewusstsein auf Maschinen übertragen
Cyberwar um Wikileaks: Teile und Herrsche
Spielregeln für den Cyberwar
Chaos Computer Club analysiert Staatstrojaner
Schweizerische Piratenpartei fordert Aufklärung über möglicherweise illegalen Staatstrojanereinsatz
USA: Raketen gegen Trojaner
Wo und wie der Bayerntrojaner zum Einsatz kommt