We Are Change Switzerland - RFID-Chips in Kleidung bedrohen Privatsphäre

   Es kommt nicht darauf an, den Menschen der Dritten Welt mehr zu geben, sondern ihnen weniger zu stehlen.  - Jean Ziegler

RFID-Chips in Kleidung bedrohen Privatsphäre

Viele Kleidungshersteller versehen ihre Produkte aus logistischen Gründen mit RFID-Chips. Diese werden meist nicht entfernt, bevor die Textilien in den Handel kommen. Die Chips ermöglichen die Erstellung von Bewegungsprofilen der Kleidungsträger. "RFID-Chips werden schon seit Jahren in verschiedenste Produkte integriert. Die Anwendungen stecken aber noch in den Kinderschuhen. Aus der Datenschutz-Perspektive gibt es zwar ein Problem, es ist aber noch nicht schlagend, weil die Infrastruktur fehlt. Da die Entfernung der Einnäher mühsam wäre und die Zukunft neue Anwendungen verspricht, bleiben die Etiketten dran", sagt ARGE-Daten-Obmann Hans Zeger aus Österreich gegenüber der Nachrichtenagentur pressetext.

Weiterlesen auf Sein.de

Weitere Beiträge zum Thema auf WeAreChange Switzerland:
Pharmakonzerne beginnen damit, Medikamente mit Mikrochips zu versehen
Video: Big Brother 2.0 - Das EU-Überwachungsprogramm "Indect"
Mobility-Pricing und autoritärer Überwachungsstaat - Die Pläne des UVEKs
INDECT, das europäische Totalüberwachungs-Programm, noch nicht vom "Radar der Öffentlichkeit" erfasst
"You better get back in line": Karotz - Der Überwachungshase für jedermann