11282014Fr

   Soldaten sind nur dumme Tiere die als Bauern in der Außenpolitik benützt werden. - Henry Kissinger

Climategate - Aktuelle Meldungen und Hintergründe

Climategate

In der englischsprachigen Welt schwillt gerade eine Informations- und Nachrichtenwelle an, die die »wissenschaftliche Erforschung des Klimawandels« betrifft. Allerdings nicht in der Weise, wie es das Establishment gern hätte, sondern genau umgekehrt: Es gab einen Hackerangriff auf das weltweit führende »Climate Research Unit« (CRU), das Klimaforschungszentrum der Universität »East Anglia«. Dabei kamen höchst unangenehme Dinge zum Vorschein, vor allem aber Informationen zur Manipulation der Öffentlichkeit in Bezug auf das Phantom Klimawandel …

Es gibt keine gesicherte empirische Bestätigung das CO2 wirklich für die Erwärmung während des letzten Jahrhunderts verantwortlich ist. Es ist schlicht eine Annahme oder Hypothese, diese wird aber von Teilen der IPCC als Tatsache dargestellt. Was nun auf vielen Klimawandelkonferenzen passiert ist lediglich das zur Schau tragen eines Kampfes zwischen den armen Ländern, die versuchen von den reichen Ländern unter Verwendung des Begriffes „Klimawandel“ als Ausrede Geld einzuheimsen.



Wir sollten aufhören damit nutzlose international Konferenzen von Bürokraten einzuberufen und der Umweltzerstörung unter dem weltweiten Kapitalismus wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmen. Es gibt keinen Grund die allgemeine Öffentlichkeit mit Vorhersagen katastrophaler Desaster durch den CO2-Effekt in Panik zu versetzen; und die Massenmedien sollten aufhören voreilige Wissenschaftsergebnisse zu berichten.

Inhaltsübersicht

  • Kopenhagener Konferenz
  • Das IPCC macht renommierte Klimawissemschaftler mundtot (Video)
  • Kein Climategate – Forscher verteidigen Klimadaten (Mainstream News)
  • Angstpropaganda - UN-Klimarat und die Tagesschau
  • Eidgenössische Volksinitiative gegen den Klima-Schwindel
  • ZDF-Debatte über Klimaschwindel bei "Maybrit-Illner" am 05.07.2007 (Video)
  • ARD-Report über den Klimaschwindel (Video)
  • We Are Change: Al Gore wird in Chicago mit der Climagate-Debatte konfrontiert (Videos)
  • Epic Fail - CNBC Shill vs Senator Inhofe on Climategate Conspiracy (Video - Englisch)
  • IPCC - Stellungnahme zum Climategate (Mail)
  • Korrespondenz mit Prof. Dr. Andreas Fischlin, ETH Zürich (Mail)


Klimakonferenz in Kopenhagen

In Kopenhagen fliegen die fetzen

Unser Klima erwärmt sich und Experten warnen inbrünstig vor den Gefahren, doch die 120 Staats-und Regierungschefs der Länder haben am Klimagipfel nichts Besseres zu tun, als sich zu fetzen.

Rücktritt der Klimakonferenz-Präsidentin Connie Hedegaard

Der überraschende Rücktritt der ambitionierten Klimakonferenz-Präsidentin Connie Hedegaard sorgt für viel Munkeln. Über zwei Jahre lang hatte die 49-jährige dänische Politikerin (und designierte EU-Klimaschutzministerin) den Gipfel vorbereitet. Am Mittwoch, kurz vor den entscheidenden Verhandlungstagen, gab sie plötzlich das Ruder ab. Sie wolle weiter für die Koordination informeller Gespräche zuständig sein, hieß es. Als neuer Sprecher der UN-Verhandlungen fungiert der dänische Ministerpräsident Lars Loekke Rasmussen.

Klimakonferenz


Das IPCC macht renommierte Klimawissemschaftler mundtot

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Kein Climategate – Forscher verteidigen Klimadaten (Mainstream News)

Der Skandal um angeblich gefälschte Klimadaten ist keiner, sagen deutsche Forscher. Und bedauern neues Misstrauen. Sie versichern, dass die Montag beginnende Klimakonferenz absolut notwendig sei. Dennoch wird es dort keine verbindlichen Ziele geben ­– der Klimafortschritt macht ganz kleine Schritte.

Welt Online

«Climategate» – ein Sturm im Wasserglas. Der Berner Klimaforscher Thomas Stocker äussert sich zu der Affäre um gestohlene Daten und E-Mails.

NZZ

Statt den Skandal aufzuarbeiten, lavieren die beteiligten Wissenschaftler nur. Oder sorgen für Gegenfeuer: Mitten hinein in den Rummel verkündeten am Dienstag 21 renommierte Forscher: Ums Klima steht es noch viel schlimmer als gedacht! Bis zum Ende des Jahrhunderts könnte die Erdtemperatur um sagenhafte sieben Grad steigen. «Dies ist der letzte wissenschaftliche Aufruf an die Unterhändler von 192 Staaten, den Klimaschutz-Zug in Kopenhagen nicht zu verpassen», verkündete dabei Hans-Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimaforschung. Nach Climategate klingt das seltsam hohl.

Erschienen in der Weltwoche Ausgabe 48/09

Rupert Murdochs US-Sender Fox mischt natürlich wieder mit und spricht etwa von einer "koordinierten Kampagne zur Verschleierung von wissenschaftlichen Informationen". Die konservative britische Zeitung Telegraph (die nicht zu Murdochs Imperium gehört, wie hier urptünglich stand, d. Red.) ist – wenn auch vor allem in Blogs - ebenso dabei wie Murdochs Wall Street Journal. Hier ist der Tenor, dass die aufgedeckten Mails den viel beschworenen wissenschaftlichen Konsens über den anthropogenen Klimawandel in Frage stellen und von Klimalüge sprechen. Die Mails, die bis ins Jahr 1996 zurückreichen, würden nahelegen, so das Wall Street Journal, dass das "Klimaverfolgungsspiel" von Anfang an manipuliert war und es letztlich nichts bedeutet, wenn die Forschungsbeiträge pro Klimaerwärmung am meisten veröffentlicht und zitiert werden, weil das eben ein Plot ist. Wie der aber zustande gekommen ist, verraten die Klimaskeptiker nicht, die sich natürlich auch nicht darüber äußern, wie Teile der Industrie und der Politik lange versucht haben, die Klimaerwärmung herunterzuspielen.

Heise-Artikel


Angstpropaganda - UN-Klimarat und die Tagesschau

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"Deshalb müs­sen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, verein­fach­en­de, dra­matische Statements machen und wenig Erwähnung irgend­welcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brau­chen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesag­ten. Jeder von uns Forschern muss entscheiden, wie weit er eher ehrlich oder aber effektiv sein will."
- Prof. Dr. H. Schneider - Lead author in Working Group II des IPCC

"Seit 2005 wird die Welt mit Horrorszenarien und Propaganda überschwemmt: man will uns weissmachen, dass die Welt am Rande der grössten Klimakatastrophe aller Zeiten steht – der Erderwärmung. Die Erfinder dieses Schwindels behaupten, wir müssten uns an eine dramatische Senkung des Lebensstandards gewöhnen, um das Abschmelzen der Polkappen und den völligen Verlust der arktischen Tundra zu verhindern. Was man uns nicht sagt: Die Erfinder dieser Propaganda betrachten die Erderwärmung als billionenschwere Zeitverschwendung, als nächstes »Subprime«-Spekulationsspiel, oder gar noch mehr."
- F. William Engdahl

"Apropos Finanzen: Die propagierte Klimakatastrophe existiert nur deshalb, weil sie ein glänzendes Geschäft für die Hochfinanz ist. Das Ganze wurde bereits vor Jahrzehnten ausbaldowert und nunmehr in die Tat umgesetzt. Kein Hahn würde nach dem Thema krähen, wenn sich nicht Milliarden und Abermilliarden mit der Dummheit der Massen, die den »Experten« Glauben schenken, verdienen lassen würden. Indes: Jeder, der sein Gehirn zum Denken benutzt, weiß aus Erfahrung, dass das Leben ständige Änderung und Anpassung bedeutet. Das gilt auch für das Klima der Erde. Zu behaupten, die Vorgänge auf diesem Planeten seien in Bezug auf unsere Atmosphäre statischer Natur, ist dummes Geschwätz von Ignoranten. Temperaturen steigen, Temperaturen fallen – was nicht nur irdische, sondern auch solare Ursachen hat. Wir Menschen müssen uns anpassen – ansonsten werden wir verschwinden. Und niemand wird uns nachtrauern, zumal wir es ja bis heute nicht verstanden haben, uns als Teil der Natur zu verstehen sowie entsprechend zu handeln und zu leben.

Wenn es eine wirkliche Veränderung im Denken geben soll, dann brauchen wir ein neues politisches und wirtschaftliches System. Mit dem, was derzeit existiert, ist nicht nur kein Staat zu machen, sondern es führt uns direkt in die Katastrophe – ob mit oder ohne Kohlendioxid. Dieses System, da bin ich mir sicher, muss und wird überwunden werden, wenn auch der Preis, der dafür zu zahlen ist, möglicherweise extrem hoch sein wird. Der Mensch lernt offensichtlich nur, wenn er durch Millionen Liter Blut und Tränen waten muss – was zu befürchten steht, dass genau das in geschichtlich kurzer Zeit passieren wird."

- Thomas Mehner

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Eidgenössische Volksinitiative

Von den etablierten politischen Institutionen und Personen will sich im Moment niemand mit dem Thema Klima-Schwindel die Finger verbrennen. Wir, das Volk müssen uns selber helfen. Wenn wir Erfolg haben, werden die üblichen Trittbrett-Fahrer auch noch mitmachen.

"Wir wollen uns den Schwindel der Abkassierer nicht länger bieten lassen, sondern lancieren eine Volks-Initiative dagegen."
- Werner Furrer

Für eine Volks-Initiative braucht man 100’000 Unterschriften und praktisch noch ein paar mehr. Wer mitmachen will, tritt dem Verein «Initiative gegen den Klima-Schwindel», IKLIS bei, bzw. einer Regional-Gruppe.

Der nachstehende Text hat die Vorprüfung durch die Bundes-Kanzlei bestanden.

Eidgenössische Volksinitiative «gegen Abgaben für Massnahmen zur Beeinflussung des Klimas ("gegen Klima-Abgaben")


ARD-Report
über den Klimaschwindel

Experten warnen vor dem ehemaligen US-Vizepräsident Al Gore und dem SPD-Chef Sigmar Gabriel und den Klimahysterikern.

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We Are Change: Al Gore wird in Chicago mit der Climagate-Debatte konfrontiert

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Elite mit den erstzunehmenden Anliegen der Bürger zu konfrontieren, nur leider wird man selten beachtet und meistens belächelt. WeAreChange-Chicago wollten Al Gore an einer Autogrammstunde in einem Bücherladen zur Rede stellen, da er keine Kritik annimmt und Skeptiker mundtot macht war der Eklat vorauszusehen.  Die Debatte mit Al Gore endete schon bei der zweiten Wiederholung des Begriffs 'Climategate', da die Security sofort für 'Ruhe und Ordnung' sorgen mussten. Dieser Schuss ging nach hinten los...

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Konfrontation mit WeAreChange New York:
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Am Donnerstag hat Al Gore abrupt seinen persönlichen Auftritt für einen öffentlichen Event an der Klimakonferenz, die nächste Woche in Kopenhagen beginnt, abgesagt. Die dänische Gruppe Berlingkse Media hat den Event organisiert und 3’000 Karten verkauft. Sie sagen als Grund für die Absage war ein „grosses Ärgernis“. Vielleicht schaden weitere Konfrontationen seinem Image?

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Epic Fail - CNBC Shill vs Senator Inhofe on Climategate Conspiracy

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Ein politisch gesteuerter CO2-Schwindel?

Die Bedeutung des anthropogenen CO2 ist im Bezug auf den globalen Treibhauseffekt extrem gering. Der Anteil des menschen-gemachten (anthropogenen) CO2 am globalen Treibhauseffekt macht lediglich 1,2% aus. Dieser extremniedrige Prozentsatz des CO2 am globalen Treibhauseffekt wird also durch Politik und Medien gepusht, obwohl der (deutsche) Anteil am globalen Treibhauseffekt, wie man selbst erkennen kann, nur "unbedeutend" ist.

Diese lediglich "marginale Bedeutung" des CO2 hat selbst das BMU und der Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin im April 2005 bestätigt.

Flyer

IPCC - Stellungnahme zum Climategate

Von: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! "Carolin Arndt"
An: We Are Change
Betreff: Fwd: Entlarvung des Klimaschwindels durch Hacker
Datum:    Fri, 04. Dec 2009 15:50:01

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wir haben diesen Fall ausführlich innerhalb des IPCC diskutiert und möchten daher auf die offizielle Stellungnahme des IPCC Vorsitzenden Dr Pachauri verweisen.

"Statement on news reports regarding hacking of the East Anglia University email communications

It is unfortunate that an illegal act of accessing private email communications between scientists who have been involved as authors in IPCC assessments in the past has led to several questions and concerns. It is important for me to clarify that the IPCC as a body follows impartial, open and objective assessment of every aspect of climate change carried out with complete transparency. IPCC relies entirely on peer reviewed literature in carrying out its assessment and follows a process that renders it unlikely that any peer reviewed piece of literature, however contrary to the views of any individual author, would be left out. The entire report writing process of the IPCC is subjected to extensive and repeated review by experts as well as governments. Consequently, there is at every stage full opportunity for experts in the field to draw attention to any piece of literature and its basic findings that would ensure inclusion of a wide range of views. There is, therefore, no possibility of exclusion of any contrarian views, if they have been published in established journals or other publications which are peer reviewed.

I would also like to highlight the fact that the summary for policymakers of all the reports of the IPCC are accepted and approved by all the governments of the world. Even at the stage of approval of the summary for policymakers of any report, which is carried out word by word, omissions if any would be highlighted by government representatives in the course of the approval.

In summary, no individual or small group of scientists is in a position to exclude a peer-reviewed paper from an IPCC assessment. Likewise, individuals and small groups have no ability to emphasize a result that is not consistent with a range of studies, investigations, and approaches. Every layer in the process (including large author teams, extensive review, independent monitoring of review compliance, and plenary approval by governments) plays a major role in keeping IPCC assessments comprehensive, unbiased, open to the identification of new literature, and policy relevant but not policy prescriptive.

The unfortunate incident that has taken place through illegal hacking of the private communications of individual scientists only highlights the importance of IPCC procedures and practices and the thoroughness by which the Panel carries out its assessment. This thoroughness and the duration of the process followed in every assessment ensure the elimination of any possibility of omissions or distortions, intentional or accidental.

R.K. Pachauri
Chairman
Intergovernmental Panel on Climate Change

Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie mich bitte noch einmal.

Mit freundlichen Grüssen

Carolin Arndt

________________________________________________
Dr Carolin Arndt
Programme Officer
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
c/o WMO, 7bis Avenue de la Paix
Case Postale No 2300, CH-1211 Geneva
Ph: +41 (0)22 730 8120
Fx: +41 (0)22 730 8025
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
http://www.ipcc.ch

>>> We Are Change 11/27/2009 12:05 AM >>>
Sehr geehrte Frau Christ

Wie Sie vielleicht bereits schon wissen, haben Hacker den Server der Universität von East Anglia in Norwich geknackt und Hunderte privater E-Mails und Dokumente erbeutet und weiterverbreitet. Ein Sprecher der Universität hat den Angriff inzwischen bestätigt. 1079 E-Mails und 72 Dokumente sind entdeckt worden.

Link:
http://blogs.news.com.au/heraldsun/andrewbolt/index.php/heraldsun/comments/hadley_hacked

Durch den Schriftverkehr und Dokumente der Climate Research Unit (CRU) wird jetzt öffentlich sichtbar, dass renommierte Klimaforscher die Daten massenweise gefälscht haben, um so die These der anthropogenen Ursachen der Temperaturerhöhung belegen zu können.

Gibt es zu diesem Skandal eine öffentliche Stellungsnamhe des IPCC?

Ich freue mich auf Ihre Antwort und verbleibe mit freundlichen Grüssen

We Are Change

Korrespondenz mit Prof. Dr. Andreas Fischlin, ETH Zürich (Mail)

Datum:  Mon, 7 Dec 2009 10:41:44 +0100 [10:41:44 CET]
Von:      Fischlin Andreas Schweiz
An:      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Betreff:  Warum apokalyptisch wenns auch sachlich geht?

Lieber Herr,

On 07/Dec/2009, at 10:12 , Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wrote:

Unsere Frage lautet;
1. Ob es nun Festgeschrieben und stichhaltig bewiesen ist (wie nach der Tagung es
Weltklimarats in Valencia, die Medien berichteten), dass die Erderwärmung von Menschen
gemacht ist?


Ja, sehr wahrscheinlich, d.h. mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90%.

Im übrigen sollten Sie meine Aussage keinesfalls mit der von Prof. Schneider zitierten
vergleichen. Sie hat gar nichts damit zu tun. Ich argumentiere, dass es in Anbetracht des
heutigen Wissens m.E. für Nichtklimawissenschaftler keinen Sinn mehr macht, über die
wissenschaftliche Richtigkeit des Klimawandels nachzudenken. Stattdessen sollten
BürgerInnen wie Sie versuchen Lösungen zu finden um die Risiken zu minimieren, d.h. eine
Versicherung abzuschliessen und versuchen Massnahmen zu treffen, welche die Risiken
signifikant erniedrigen.

2. Welche Art von Klimaschutz überhaupt helfen wird, werden Methoden des Geoengineering
vermehrt zum Einsatz kommen? Welche konkreten Debatten werden hierzu geführt?

 

Es wird alles geprüft, was in Frage kommt. Nach heutigem Wissensstand gibt es keine
Patentlösung, sondern es müssen Anstrengungen in allen Bereichen durch alle (Individuen,
Institutionen, Länder, Völkergemeinschaft) gemacht werden. Die beste geo-engineering
Methode ist die Reduktion der Treibhausgasemissionen. Alle anderen geo-engineering
Methoden haben zurzeit noch gewaltige Nachteile oder sonstige Probleme. Noch am besten
schneidet die Speicherung von CO2 in Wäldern und anderen Ökosystemen ab, jedoch da ist
die Effektivität etwas umstritten.  Verlässliche Informationen zu diesem Thema finden Sie
bei IPCC (http://www.ipcc.ch) und der Royal Society von London
(http://news.cnet.com/8301-11128_3-10333596-54.html).

Hoffe, Ihnen mit diesen Angaben vorläufig gedient zu haben.

Freundliche Grüsse,
A. Fischlin

Dies ist der Link zum Text des Schreibens von Dominic Schriber, We Are Change an Prof. Dr. Andreas Fischlin, ETH Zürich, Systems Ecology - Institute of Integrative Biology

Datum:  Fri, 4 Dec 2009 19:53:38 +0100 [04.12.2009 19:53:38 CET]
Von:      Fischlin Andreas Schweiz
An:      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Betreff: Klima in Not?

Lieber Herr,

Sie sprechen sehr viele komplizierte Fragen an. Ich möchte und kann   nicht auf alle
diese Argumente eingehen, da dies sehr lange dauern   würde und ich kann mir das
einfach nicht leisten. Ich hoffe, Sie   verstehen, dass ich nicht
privatunterrichtsähnliche Antworten   schreiben kann.

Lassen Sie mich deshalb etwas pauschaler antworten:

- Bitte behaften Sie mich nicht auf das was der Blick geschrieben  hat  (habe noch
nichts lesen können). Da hat es wahrscheinlich  Fehler drin,  da in meiner Erfahrung
Journalisten oft Mühe haben,  wissenschaftliche  Argumente exakt zu verstehen. Obwohl
ich sagen  muss, dass der Blick  sich bei seinem Interview mit mir viel Mühe  gegeben
hat. Sie finden  Arbeiten, die ich wirklich verfasst habe  hier:
http://www.sysecol.ethz.ch/Publications.html

- Alle Argumente die Sie vorbringen sind bestens bekannt und werden   von seriösen
WissenschaftlerInnen berücksichtigt. Z.B. ist klar,  dass  die Sonne ebenfalls unser
Klima beeinflusst
und das schon  immer getan  hat. Ihr Anteil ist zurzeit bei etwa 7%
im Vergleich zu  all den  Einflüssen, die im Moment das Klima prägen. Das heisst also 
nicht,  dass die jüngst beobachtete Klimaerwärmung mit der Sonne  erklärt  werden
könnte. Im Gegenteil, seit Ende der 80-er Jahre  kühlt die Sonne  und maskiert, d.h.
versteckt, die menschgemachte  Erwärmung vermutlich  sogar ein wenig.

- Klima ist etwas langsames und 10 Jahre Wetterbeobachtung sind  nicht  genug um ein
Klima zu kennen. Deshalb sind alle die  Behauptungen, dass  sich das "Klima" zurzeit
abkühle, nur weil die  Temperaturen seit 2005  (also bloss wenige Jahre) einen steilen 
Abfall ergeben, wenn man durch  diese Messungen eine lineare  Regressionsgerade legt,
falsch. Das  gleicht Kaffesatzlesen und ist  keine seriöse Wissenschaft. Natürlich 
machen sich viele  Wissenschaftler Gedanken zu den neuesten Messungen.  Aber niemand 
zieht daraus ernsthaft die Schlussfolgerung, dass der   menschgemachte Klimawandel nun
abzublasen wäre. Hierzu bräuchten wir   mindestens nochmals 10 Jahre von Messungen, um
zu dieser   Schlussfolgerung kommen zu können.

- Wenn man alle Ihre Argumente und all das was sonst noch alle   WissenschaflterInnen
der Welt über das Klima rausfinden in Betracht   zieht, dann kommt man eben zu
folgendem Schluss: Der menschgemachte   Klimawandel ist mit sehr hoher
Wahrscheinlichkeit (>90%) eine  Realität  geworden.

- Ich würde mir an Ihrer Stelle nicht den Kopf über die   Klimawissenschaft zerbrechen,
es sei denn, Sie möchten ein   Klimawissenschaftler werden. Dann müssten Sie aber die 
erforderlichen  Studien bewältigen. Falls Sie Englisch verstehen, so  empfiehlt es 
sich, diese allgemeinverständlichen Vorlesungen auf  dem Internet sich  anzuhören: 
http://geoflop.uchicago.edu/forecast/docs/lectures.html

- Was die vielen pseudowissenschaftlichen Falschmeldungen  anbetrifft,  denen Sie
offensichtlich zum Opfer gefallen sind, so  verstehe ich,  dass diese Argumente für
Nichtwissenschaftler oft  schwer zu  durchschauen sind. Das ist weiter nicht schlimm.
Doch  bitte ich Sie,  auch etwas Vertrauen in die ganz grosse Mehrheit von  uns 
WissenschaftlerInnen zu haben, die versuchen nach bestem Wissen  und  Gewissen
möglichst nahe an die Wahrheit heranzukommen und zu   verstehen, was mit unserem Klima
wirklich los ist. Ich zähle mich zu   dieser Mehrheit der ehrlichen Wissenschaftler,
und wenn ich alle   Erkenntnisse verwende, die mir zur Verfügung stehen, so muss ich 
Ihnen  sagen, dass die Lage leider sehr ernst ist. Ich habe bei  meiner Arbeit  als
hautpverantwortlicher Autor des IPCC Berichtes  (UNO-Klimarat) –  ich war
verantwortlich für ein Kapitel des letzten  IPCC Berichts – mit  meinem Team
sorgfältigst etwa 3200  wissenschaftliche Artikel  verarbeitet und berücksichtigt.
Übrigens  darunter auch Arbeiten von  den sog. Klimas
keptikern. Wir haben alle Argumente, auch die Sie in  Ihrer E-mail  ansprechen
berücksichtigt und sorgfältig bei den  Schlussfolgerungen  miteinbezogen (Sie finden
hier auch einen NZZ  Artikel, den ich zur  Art der Arbeit des IPCC geschrieben habe: 
http://www.sysecol.ethz.ch/Articles_Reports/Fi129.pdf) . Meine  Schlussfolgerung ist in
Anbetracht von all diesen Resultaten,  dass  ein ungebremster Klimawandel drastische,
ja fatale Konsequenzen  für  die Menschheit hätte. Deshalb finde ich persönlich gilt
es, etwas   Wirksames dagegen zu tun. Dabei spielt es keine Rolle, dass noch ein   
kleines Stücklein Unsicherheit im heutigen Wissen da ist. Bei  Gefahr  versichert man
sich, unabhängig davon ob Sie genau wissen,  ob der  Schadensfall wirklich eintreten
wird oder nicht. Klimaschutz  ist m.E.  eine Art kollektive Versicherung vor
katastrophalen Folgen.

Hoffe, Ihnen mit diesen Angaben vorläufig gedient zu haben.

Freundliche Grüsse,
A. Fischlin

P.S.: Ich bitte Sie zu bedenken, dass ich leider aus Zeitgründen  keine  weiteren
grossen Diskussionen führen kann noch darf. Ich  danke Ihnen  für Ihr Verständnis.
________________________________________________________________________
ETH Zurich
Prof. Dr. Andreas Fischlin
Systems Ecology - Institute of Integrative Biology
CHN E 21.1
Universitaetstrasse 16
8092 Zurich
SWITZERLAND

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.sysecol.ethz.ch

+41 44 633-6090 phone
+41 44 633-1136 fax

On 04/Dec/2009, at 13:02 , Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wrote:

Sehr geehrter Professor Fischlin

Wir möchten Sie gerne mit unseren Fragen und Festellungen konfrontieren, da es für uns
von grosser Bedeutung ist, Klarheit in diese Sache zu bringen.

Ihre Schlussfolgerung aus den Studien der IPCC bringen Sie nun soweit, dass sie
alarmierend die Menschheit auf das Klima sensibilisieren. Nach unserer Auffassung steht
bei Ihnen die anthropogene Ursache des Treibhauseffekts im Mittelpunkt und Sie scheinen
den Einfluss des Sonnenzyklus und die aktuellen Meldungen der NASA vernachlässigen.
Unsere Recherchen haben ergeben, dass die Pole (erneut) schmelzen, und der CO2-Ausstoss
wieder ansteigt. Diese Situation ist ja laut verschiedener Studien nicht neu und die
Erde hat diese Zyklen schon durchlebt (wir nehmen uns gerne die Zeit Ihnen
Quellenangaben zu liefern).

Ihr Bericht auf Blickonline (http://www.blick.ch/news/klima/klima-in-not-134964) lässt
darauf schliessen, dass die Leser bereits schon verstehen, was CO2 überhaupt ist. CO2
bedeutet, unter anderem auch leben, und das ist nicht nur bei den Wäldern (die Lungen
des Planeten) so. Ihre Aussage über die kommende Klimakonferenz in Kopenhagen, lässt
annehmen dass CO2 als erderwärmenden, tödlichen Schmutz rigoros bekämpft werden muss um
einen Untergang zu vermeiden:

«Es ist die wichtigste Konferenz der Menschheit seit 1945. Eine der wichtigsten
Knackpunkte ist, dass die Industrie- und Schwellenländer ihre Emissionen genügend
reduzieren. Auch muss die Finanzierung sichergestellt werden. Die Länder sind sich
gestützt auf die Resultate des Uno-Klimarats ziemlich einig, dass wir die Erdtemperatur
nicht weiter als 2 Grad ansteigen lassen dürfen. Für die Schweiz hiesse das eine
Erwärmung von etwa 4 Grad. [...]
Und es geht hier nicht bloss um Gletscher, sondern auch um die Wasserversorgung, die
Landschaften, die Landwirtschaft, den Tourismus ? die Wirtschaft schlechthin. Dem Erhalt
der Schweiz zuliebe sollten wir Klimaschutz betreiben ? nur so haben wir eine Chance,
einigermassen glimpflich davonzukommen.»

Wir schreiben Ihnen sicherlich nicht um sie aufzuklären, sondern sind der Überzeugung,
dass auch sie sich auch mit ernstzunehmenden Skeptiker auseinandergesetzt haben, welche
die Schlagkraft der Theorie des antropogenen Treibhauseffekts entschärfen. Wir erkennen
die dahinter verborgene misanthropische Aussage, vorallem von den Organisationen
Greenpeace und WWF (Club 1001), welche grosse Angstmache betreiben und die Zukunft sehr
finster voraussagen; Die Mensch (vorallem die ungebildeten, mittellosen in der 3.Welt
und Entwicklungsländer) werden somit zum grössten Feind der Natur und des Lebens
gemacht. Die absehbaren Installationen von einer Klima-Taskforce, einer Karbonsteuer und
der Errichtung einer globalen Regierung für die Bewältigung der Gefahren (Klima,
Pandemien, Wirtschaft/Finanz, Terror/Krieg) bedeuten nur eins; mehr Sicherheit für die
Eliten und weniger Freiheit für den normalen Bürger. Die vehemente Wiederholung der
Behauptungen, dass wir von einer Menschgemachten Katastrophe stehen schürt Angst und
verhindert so ein lösungsorientiertes Denken. Ihre Prognosen sind sehr Besorgniserregend
und kontrovers:

«Laut Untersuchungen bedeutet ein ungebremster Klimawandel, dass jeder zweite Sommer so
heiss oder heisser als der Sommer 2003 wird. In einem solchen Klima wären die heissesten
Sommer um 10 Grad heisser als die Sommer, die wir uns gewohnt sind! Wir sind nicht so
weit, dass wir nichts mehr machen könnten. Erschwerend ist aber: Man kann nicht davon
ausgehen, dass der Klimawandel ohne soziale Unruhen ablaufen wird. Wenn wir scheitern,
dann würde ich sagen, dass es die Geburtsstunde des Klimaterrorismus sein wird. Ein
Scheitern wäre Wasser auf die Mühlen der Fundamentalisten. Sie würden sagen: «Wir haben
das Recht dazu, weil die im Westen unsere Lebensgrundlage kaputt machen» ? gerade weil
die Entwicklungsländer stärker von der Klimaerwärmung betroffen sind als wir. In den
Verhandlungen fielen bereits Worte wie: «You kill us!»

Klimaterror, soziale Unruhen und die Zerstörung der Lebensgrundlagen sind ihrer Ansicht
nach die schlimmsten Fälle, obwohl die Temperaturen in den letzten 10 Jahren nicht
spürbar angestiegen sind. Warum ist z.B. die Ansprache des deutschen Meteorologen und
Klimaforschers Professor Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften an
der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vor dem UNO-Klimarat nicht mehr Beachtung
geschenkt worden? Die Medien verschweigen praktisch völlig seine Kehrtwendung was die
Klimaerwärmung betrifft.

Gefährliche, präventive Aktionen wurden schon länger ins Auge gefasst, und das Wetter
wird schon seit geraumer Zeit manipuliert. Die Wettergötter in Venezuela und China haben
erst kürzlich wieder Regen bzw. Schnee erzeugen lassen. Geo-Engineering bedeutet für uns
nichts anderes als ein grössenwahnsinniger Versuch gegen die Natur anzukämpfen. Ihr
Kollege, Prof. Knutti, Leiter der Klimaphysikgruppe hat mir folgende Stellungnahme, auf
meine Frage zu den gehackten IPCC-Berichten (welche als aktuelle 'Entlarvung des
Klimaschwindels' gelten http://www.welt.de/wissenschaft/article5294872/Die-Tricks-der-Forscher-beim-Klimawandel.html), zukommen
lassen:

"Sehr geehrter Herr Schriber,
Danke für Ihre Nachricht. Wir sehen keinen Anlass, zu den Dokumenten Stellung zu
nehmen, da diese persönlich sind, und auf illegale Art und Weise entwendet und
insInternet gestellt wurden.

Die IPCC Berichte basieren auf tausenden von Studien von Wissenschaftlern auf der ganzen
Welt. Insbesondere basiert die Aussage, dass der grösste Teil der Erwärmung der letzten
50 Jahre vom Menschen verursacht ist, auf einer Kombination von Beobachtungen der
letzten 150 Jahre, statistischen Methoden und Klimamodellen. Dabei spielt die
Rekonstruktion der Klimavergangenheit der letzten 1000 Jahre, die zur Zeit intensiv
diskutiert wird, keine Rolle.

Mit freundlichen Grüssen,
Reto Knutti

(stellvertretend für alle tätigen Professuren im Themengebiet Atmosphäre und Klima)"

Mit dieser Aussage von Professur Knutti und dem Telefonat welches wir mit ihm geführt
haben, sind wir zu folgendem Fazit gekommen:

Die wissenschaftlichen Studien sind für eine politische oder religiöse Agenda sehr
ungeeignet, da sämtliche Grundlagen verloren gehen, wenn die Thesen durch neue
Erkenntnisse entkräftet werden (z.B. die Theorie der 'Erdscheibe'). Darunter fällt die
menschenverachtende Propaganda von WWF, Greenpeace, Club of Rome genauso wie die
allierten Klimaskeptiker welche immer häufiger dem Copy-Paste-Syndrom verfallen und sich
von den 'anderen' britischen Lords (Christopher Monckton) eine finstere unvermeidbare
Zukunft einer faschistisch-kommunistischen Weltregierung heraufbeschwören lassen. Das
Kyoto-Protokoll sowie die Agenda 21 müssten revidiert werden und die Karbonsteuer ist
völlig haltlos. Unsere Absicht ist es; eine tolerante, respektvolle Basis zu schaffen um
die Herausforderungen die uns allen gestellt werden, gemeinsam mit Souveränität zu
meistern.

Wir freuen uns auf Ihre Antwort verbleiben mit freundlichen Grüssen

We Are Change

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