Lindenhof-Räumung: Ablehnung des Bewilligungsgesuchs der Occupy-Bewegung
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- Kategorie: Politik Schweiz
- Veröffentlicht am Dienstag, 08 November 2011 06:31
«Die Stadt unterbindet damit den Austausch und die Erarbeitung von Perspektiven.» Mit dem Nein stelle sich die Stadt auch gegen die Bevölkerung.
Begründung der Stadt steht noch aus
Zwei Vertreter der Stadt seien persönlich vorbeigekommen und hätten der Gruppe den Entscheid überbracht, sagte die Sprecherin weiter. «Es wird erwartet, dass wir den Lindenhof in den nächsten zwei bis drei Tagen räumen.» Man habe ihnen jedoch Hilfe bei der Suche nach einem Ort angeboten, wo die täglichen Vollversammlungen abgehalten werden könnten. Die die Bewegung auf den negativen Entscheid reagieren will, ist noch offen. Die Stadt informierte auch noch nicht offiziell über die Gründe des negativen Entscheids.

Lagerleben auf dem Lindenhof («Schweiz aktuell», 07.11.11)
Seit mehr als drei Wochen campieren Anhänger der Anti-Banken Protestbewegung «Occupy Paradeplatz» auf dem Lindenhof in der Altstadt von Zürich. Und dies ohne Bewilligung der Behörden. Wie leben die Besetzer, was sind iher Anliegen und wie reagieren die Passanten und Anwohner?
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Kommentar: Alternativen und weitere Möglichkeiten um Zeltlager aufzuschlagen bzw. eine Unterkunft zu beziehen sind bereits im Gepsräch. Für die Ablehnung der Bewilligung fehlt die Begründung seitens der Stadt, auch die Bevölkerung ist vom Entscheid der Stadt überrascht. Die Lindenhof-Bewohner, die Occupy-Bewegung und ihre zahlreichen Sympathisanten wurden in ihrem verfassungsgegebenen Recht auf Versammlungsfreiheit beschnitten und die Protestbewegung wird von der Stadt nicht legalisiert. Die Stadt erschwert damit den Austausch und die Erarbeitung von Perspektiven und sendet klare Signale, dass die Bewegung nicht mehr geduldet wird. Die Menschen aus der Bewegung lassen sich nicht entmutigen, sondern heben den Protest auf das nächste Level. Während den Winterttagen, wollen wir die Hörsäle der Uni ZH besetzen und mit Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden, Podiumsdebatten und Konferenzen eine breite Palette anzubieten, für Perspektiven und Erarbeitungen von Lösungsansätzen.
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