We Are Change Switzerland - Christen im Visier der Rebellen

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Christen im Visier der Rebellen

sonntagszeitung.ch -Der Kampf der syrischen Oppositionellen wurde lange idealisiert - ein Augenschein über die Lage vor Ort. Am syrischen Grenzposten braucht man als Ausländer viel Geduld. Die Bürokratie und Unverfrorenheit erinnert an DDR-Zeiten. Koffer und Taschen werden durchwühlt, als wäre man ein Staatsfeind. Es dauert über fünf Stunden, bis ein Militär endlich den Pass zurückgibt. Aber dann ruft der Chef des Zolls freundlich: «Herzlich willkommen in Syrien! Nun können Sie fahren, wohin Sie wollen.» Eine seltene Offenheit, die zu schätzen ist. Andere Journalisten sitzen in Damaskus und sind angewiesen, die Hauptstadt nicht zu verlassen.

Aleppo, mit über zwei Millionen Einwohnern die grösste Stadt Syriens, liegt rund 50 Kilometer von der Grenze zur Türkei entfernt. Die Fahrt führt durch felsige Hügellandschaften, vorbei an Olivenbäumen, Mais und abgeernteten Getreidefeldern. In den Dörfern sitzen Männer vor den Häusern, rauchen Wasserpfeifen und trinken Kaffee. Man merkt erst, dass Krieg ist, als die Checkpoints der Freien Syrischen Armee (FSA) auftauchen


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