Finanzsystem
Interview mit Prof. Franz Hörmann
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- Kategorie: Finanzsystem
- Veröffentlicht am Mittwoch, 11 Januar 2012 11:33
Franz Hörmann ist renommierter Professor für Wirtschaftswissenschaften am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit seinem Kollegen Otmar Pregetter brachte er das Buch „Das Ende des Geldes“ heraus, in dem er das heutige Bankwesen als Betrugsmodell entlarvt und sein Ende ankündigt. Bis heute steht er zu seiner Prognose und erwartet den baldigen Kollaps der Dollar- und Eurosysteme. Prof. Hörmann, wo liegt denn die Ursache des Problems bei dem heutigen Finanzsystem?Franz Hörmann: Es gibt dafür mehrere Ursachen. In der Frühzeit war Geld ein Warengeld, also eine Ware die wirklich einen Eigenwert hatte. Heute ist Geld, da es ja im Computer der Banken erzeugt wird, eine reine Informationsgrösse. Information hat jedoch keinen Eigenwert und daher können wir auch nicht die Spielregeln des Warengeldes anwenden in der täglichen Wirtschaft, weil diese Spielregeln einfach sinnlos sind. Wenn wir heute so tun als besässe Geld einen Wert, insbesondere bei der Kreditvergabe, dann ist das ein völliger Unsinn, denn das Geld das Sie in Empfang nehmen ist wertlos. Es kann gar keinen Wert haben. Wertlose Dinge mit Dingen die einen Wert haben zu besichern ist auf keinen Fall eine vernünftige Vorgehensweise.
9 KommentareDas Finanzproblem
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- Kategorie: Finanzsystem
- Veröffentlicht am Montag, 09 Januar 2012 17:16
- Geschrieben von fab
Verschiedene Konfrontationen mit Vertretern unseres Banken- oder Finanzsystems konnten bereits geführt werden: Im Club auf SF, mit der Bankiervereinigung von Zürich (Hr.Portmann) oder mit dem BIZ in Basel (Hr.Dittus). Das Ergebnis war immer dasselbe, wurden systembedingte Fehler angesprochen, gab es von der Gegenseite nur Ausflüchte oder Schuldzuweisungen an die Politik zu hören. Diese Art von direkter, sachlicher Kritik hat sich also bereits bewährt, jeder kann diese führen, ohne grosses Fachwissen besitzen zu müssen – und so die Systemvertreter in Verlegenheit bringen.
In Amerika hat dieser Unmut auch zu folgendem Schlachtruf geführt: „End the Fed“ - was soviel bedeutet wie „Beendet die Federal Reserve Bank" - also die US-Notenbank. Dies aufgrund des Wissens, welches sich verbreitet hat, dass die FED undemokratisch gegründet wurde mit privaten Institutionen und Personen die zu nicht unwesentlichen Teilen mitbeteiligt sind. (Siehe: Das Federal Reserve System (FED) ist in privaten Händen)
Auch die SNB (Schweizer Nationalbank) ist zu grösseren Anteilen privat. Dies ist bestätigt in eigenen Broschüren, wie auch vor ca. 2 Jahren war dies noch einfach auf der Website zu lesen – heute ein bisschen besser versteckt in der Bilanzrechnung. Sicher sind auch Kantone und Kantonalbanken an der SNB beteiligt – ich persönlich betrachte dies als einen taktischen Schachzug, indem man das Syndikat erweitert und so sich Freunde schafft und keine Kritiker. Man „beteiligt“ das direkte Umfeld um so weniger Kritik aus näheren Kreisen begegnen zu müssen. 39 Kommentare
WAC Magazin #1: Eine undemokratische Wirtschaftsordnung
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- Kategorie: Finanzsystem
- Veröffentlicht am Montag, 10 Oktober 2011 21:28
- Geschrieben von Simon
Pünktlich zum Auftakt der weltweiten Aktion "Occupy Everything" am 15. Oktober haben wir ein Magazin mit Hintergründen zum Geldsystem erstellt. Die Artikel wurde alle schonmal auf unserer Website als Blog publiziert, nun habt ihr die Möglichkeit die Artikel in einem passenden Format herunterzuladen und die Informationen unter die Leute zu bringen. Herunterladen, ausdrucken und verteilen ist ausdrücklich erwünscht!
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Download als PDF (A4) Das Magazin lässt sich auch gut doppelseitig (2 Seiten pro A4) oder als Broschüre ausdrucken. | |
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Inhalt Der stille (Finanz) Putsch in Deutschland Warum der "Euro-Rettungsschirm" ein Fass ohne Boden ist, wie jegliche Schutzmechanismen ausser Kraft gesetzt wurden und bei die Entscheidungen der Regierungen in der Eurozone jegliche Form von Demokratie fehlt. Deutscher ist grösster Privataktionär der Schweizer NationalbankWesshalb die Schweizer Nationalbank trotz unserem Demokratieverständnis nicht im Besitz des Volkes ist und wie ein deutscher Professor grösster Privataktionär ist. Das Federal Reserve System (FED) ist in privaten HändenWie es passieren konnte dass die US-Notenbank sich im Besitz von privaten Banken befindet, und wie damit die Währungspolitik des Landes und die Sicherheit des Finanzmarket in der Hand von privaten Interessen ist. Die Schweizer Nationalbank und das liebe GeldWo kommt eigentlich unser Geld her, und was
bedeutet es wenn die Banken das Geld "für uns
arbeiten lassen"? Wie funktioniert Geldschöpfung
und was passiert wenn man sein Geld bei der Bank
deponiert? Wir Fragen und die Schweizer
Nationalbank antwortet. |
Webster G. Tarpley: Ein dringender Aufruf an die Anti-Wall Street- Demonstranten: Verhindert, dass George Soros die Bewegung unterwandert.
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- Veröffentlicht am Dienstag, 04 Oktober 2011 00:58
- Geschrieben von sash
Politische Massenstreiks sind in den Vereinigten Staaten seit den Mobilisierungen von Wisconsin und Ohio vom Februar und März im Gange. Inzwischen gibt es Demonstrationen im Manhattan und Boston, die speziell gegen die Wall-Street-Banken gerichtet sind. Ein weiterer Protest ist für Washington, DC am 6. Oktober angesagt. Gut, eine politische Herausforderung an die Wall Street ist in der Tat längst überfällig.
Die Demonstranten der Occupy Wall Street stehen Obama skeptisch gegenüber. Es gibt keinen beträchtlichen Wahlkreis für Ron Paul, und die Spinner der österreichischen Schule der Wirtschaftsführung sind kaum vertreten. An vorderster Stelle steht der Wunsch, die Macht der Wall Street zu stürzen. Dies ist so weit vielversprechend, aber nicht ausreichend, um zu gewinnen.
4 KommentareGoldman Sachs regiert die Welt - deutsch untertitelt
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 28 September 2011 17:50
- Geschrieben von sash
«Die BBC hatte den nach eigenen Angaben unabhängigen Börsenhändler geladen, um über den Rettungsplan für die Eurozone zu plaudern. Hinterher waren die Moderatoren sichtlich baff. Der Spekulant hatte schließlich mächtig vom Leder gezogen. Dass die Märkte von Furcht regiert werden, dass die Börsen der Politik den Euro-Rettungsplan nicht abnehmen - geschenkt. Dass aber ein Börsianer offen gesteht, seit drei Jahren jede Nacht im Bett von einer Rezession zu träumen, weil man daraus viel Geld machen könne - das hatten sich die Leute bei der BBC dann doch nicht erwartet.» stern.de
London | Der angebliche Börsenmakler, der am Montag mit einem BBC-Interview für einen Sturm der Empörung gesorgt hatte, ist nur ein einfacher Kleinanleger, der Aufmerksamkeit suchte. Börsenhandel sei für ihn lediglich ein Hobby und er habe nur eingewilligt, dem britischen Fernsehsender das Interview zu geben, weil er gerne rede, sagte Alessio Rastani am Mittwoch der Zeitung „The Daily Telegraph“. Demnach ist der 34-Jährige nicht offiziell als Börsenhändler gelistet, sondern betreibt eine schlecht laufende Kommunikationsfirma. Die BBC versicherte am Dienstag jedoch, sie habe keinen Hinweis gefunden, dass Rastani kein professioneller Börsenmakler sei. Nach dem Bericht am Mittwoch wollte sich der Sender nicht weiter dazu äussern. weiterlesen auf handelsblatt.com
Der stille (Finanz-)Putsch in Deutschland
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- Veröffentlicht am Donnerstag, 15 September 2011 01:49
- Geschrieben von Phil
Stellen Sie sich einmal vor, dass Ihre Regierung in finanziellen Fragen sich selbst einfach entmachtet und an eine unantastbare "Supranationale finanzielle Regierung" abgibt, damit diese mit Steuergeldern fremde Staaten finanziell aushalten kann.
Was hier unglaublich klingt, das passiert zur Zeit in Deutschland sang- und klanglos, ohne grosse Proteste hervorzurufen. Die deutschen Bürger haben einmal mehr keine Ahnung, welche Machenschaften im Hintergrund der politischen Bühne am Werk sind.
Konkret geht es um die Ratifizierung des Vertrages zur Einrichtung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM). Der ESM soll ab 2013 den vorläufigen Mechanismus zur Rettung des Euro (EFSF) ablösen, so die öffentliche Meinung. Doch der Vertragsentwurf, der den Staaten vorliegt, enthüllt den Plan zur Schaffung eines "Europäischen, supranationalen Finanzministeriums", welches über diktatorische Machtbefugnisse verfügt.
Nach dem vorliegenden Vertragsentwurf, kann der ESM nicht nur das Grundkapital und deren Zweck selbst bestimmen, Kapitalabrufungen müssen von den Staaten bedingungslos und innert sieben Tagen nachgekommen werden.
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