Agent Provocateur in Stuttgart
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- Kategorie: Politik International
- Veröffentlicht am Montag, 11 April 2011 10:04
Kommentar: Es ist eine effiziente Taktik, wenn sich verdeckte Polizeieinheiten unter die Demonstranten mischen und die Situation mit Gewalt und Zerstörung eskalieren lassen, sodass ein Polizeieinsatz mit rücksichtloser Härte durchgeführt werden kann.
"Lasst sie tun was sie wollen. Zieht die Polizei von den Strassen und Universitäten zurück, infiltriert die Bewegung mit Provokateuren ["agenti provocatori", d.R.] die zu allem bereit sind und lasst jene zehn Tage lang Läden verwüsten, Autos in Brand setzen und Städte unters Schwert setzen. Dann, gestärkt durch die Unterstützung der Bürger, wird das Geräusch der Sirenen von Krankenwagen jene der Polizei und der Carabinieri [italienische Militärpolizei, d.R.] übertönen müssen. Beamte auf Seiten der Gesetzeshüter sollten erbarmungslos die Scheisse aus den Demonstranten herausprügeln und sie alle ins Krankenhaus schicken.
Sie sollten sie nicht verhaften weil die Gerichte sie sofort freilassen würden; sie sollten sie stattdessen brutal verprügeln und sie sollten auch die Lehrer brutal verprügeln, die angestachelt haben. Nicht alte Professoren, nur die jungen Lehrer von den Schulen.“
Ehemaliger italienische Präsident Francesco Cossiga, früher auch Premierminister, Innenminister sowie einer der Gründer der Geheimdiensteinheit unter Operation Gladio, empfahl Silvio Berlusconi und dem dem derzeitigen Innenminister Robert Maroni, zu „tun was ich getan habe als ich Innenminister war“. Im November 2007 machte sich Cossiga in einem Interview mit dem Corriere della Sera in ironischer Weise über linke Verschwörungstheoretiker lustig. Dort sagte er, demokratische Kreise in den USA und Europa und vor Allem linke Kreise in Italien wüssten genau, dass die Anschläge vom 11. September 2001 „mit Unterstützung von CIA und Mossad geplant und durchgeführt“ wurden, um Interventionen in Afghanistan und im Irak möglich zu machen. Anlässlich des 30. Jahrestages des Absturzes von Flug 870 vor Ustica riet Cossiga recherchierenden Journalisten „besser ins Ausland zu gehen, da ihnen sonst etwas zustoßen könne – eine Lebensmittelvergiftung oder ein Zusammenstoß mit einem Lkw“.
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