We Are Change Switzerland - Berichte

   Die Wähler entscheiden gar nichts. Jene, die die Stimmen zählen entscheiden Alles. - Josef Stalin

Berichte

Hallo liebes Facebook

Hintergrund: Ich selbst besitze ein Facebook-Konto. Facebook fragte mich vor einiger Zeit nach einem Feedback. Dieses habe ich ihm gegeben.
"Ich hoffe Du nimmst Dir ein wenig Zeit und liest mein Feedback genau durch. Ich habe mir auch Zeit genommen, obwohl ich sie kaum habe. Facebook hat in unserer Gesellschaft einen ähnlichen Status erreicht wie Handy oder TV. Kurz, es ist kaum mehr wegzudenken. Ich gratuliere Dir hiermit zu Deinem unternehmerischen Erfolg. Du übst hier ohne Zweifel grosse Macht auf meine Generation, aber auch auf andere, aus. Auf grosse Macht folgt grosse Verantwortung. Bist Du Dir dessen bewusst? Ich hoffe es.
Als grosses Unternehmen weisst Du, dass wir, die Menschen auf der Welt die Dich nutzen, Deine Ware sind. Du bringst uns dazu, uns zu verbessern, bessere Ware zu werden, indem Du uns darauf aufmerksam machst, dass wir noch nicht eingetragen haben was wir arbeiten, welchen Schulabschluss wir haben, wo das wir wohnen, was unsere Lieblingsband ist oder welche Marken wir gut finden. Für uns ist das selbstverständlich, wir geben solche Sachen gerne an, da ein leeres Kästchen irgendwie blöd aussieht. Wir wollen uns auch präsentieren, unseren Freunden gegenüber, wir gestalten unser Profil so wie wir es für richtig halten. Jeder individuell.
Deine Kunden verlangen dies von Dir. Wir sind nicht Deine Kunden, hab ich Recht? Sie wollen möglichst detaillierte Informationen über uns, damit Sie uns Ihre Ware besser anbieten können. Damit werden wir zu Kunden. Wir erhalten das, was wir wollen, Deine Kunden erhalten das, was sie wollen und Du erhältst auch das, was Du willst. Profit, Gewinn, Umsatz. So läuft das doch? Eine Win Win Win Situation. Der wunderbare Kreislauf der Wirtschaft. Ich meine das sarkastisch, verstehst Du?
alt
Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich will die Wirtschaft nicht ändern, ich möchte Dir nur meine Sicht erklären, so wie ich Facebook sehe.

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(Videoblog) Cyberkrieg: über Stuxnet, Staatstrojaner und Anonymous


videoupdate 10.3.2013 aufgrund SRF Tagesschau Beitrag vom 21.2.2013

Stuxnet ist einer der ersten Cyberwar Computerwürmer, der bis heute entdeckt wurde.
Die erste Bezeichnung war RootkitTmphider. Dieses Schadprogramm wurde extra für ein System zu Steuerung und Überwachung technischer Prozesse (Scada-System) der Firma Siemens entwickelt.
Kosten für die Entwicklung : ca. 50 bis 100 Millionen Dollar. Das Ziel dieses Wurm ist die Sabotage der Leittechnick einer Anlage zur Uran-Anreicherung im Iran. Sehr wahrscheinlich wurde so die Geschwindigkeit von Uranzentrifugen im iranischen Atomkraftwerk Busher manipuliert damit diese beschädigt wurden. Teheran informierte am 23. Februar 2011 die IAEA, dass 163 Brennelemente aus dem Reaktor entfernt werden mussten.


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Warum Schüler unsinnig büffeln müssen – Brief eines Vaters

Bild"Henning Sußebach wurde 1972 geboren, ist in Bochum aufgewachsen und hat in Dortmund Journalistik studiert. Nach dem Volontariat bei der „Berliner Zeitung“ wurde er dort Redakteur, erst für Sport, dann für Reportage. 2001 kam er zur ZEIT – ein Reporter, der sich gleich in den deutschen Alltag stürzte, um am Beispiel von Obdachlosen, Bundeswehrsoldaten und Migranten das Weltgeschehen zu erklären: Globalisierung, Gerechtigkeit, Neoliberalismus. Für seine Artikel erhielt er unter anderem den Theodor-Wolff-Preis und den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Folgenden ergreifenden Brief hat Henning Sußebach an seine Tochter geschrieben und auf Zeit Online veröffentlicht. Wir möchten ihn hier ungekürzt wiedergeben, zeigt er doch, womit viele junge Menschen von heute zu kämpfen haben." - WAC-Redaktion

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Der Amoklauf von Daillon – und wieder waren es Armeewaffen?

Nein, diesmal nicht. Am Abend des 2. Januar 2013 fasste im kleinen Dorf Daillon oberhalb von Sion, Schweiz, der 33-jährige Schütze F. nach Besuch der Dorfkneipe den Entschluss, sich zwei Waffen, eine Schrotflinte und einen Karabiner, zu schnappen um damit in alkoholisiertem Zustand Leute erschiessen zu gehen. Nach Einschreiten der Polizei oder einer Spezialeinheit des Kantons Wallis wurde der Schütze mit einem oder mehreren Schüssen gestoppt. Er liegt nun auf der Intensivstation. Seine etwa 20 abgefeuerten Schüsse, wie viele aus welchen Waffen ist unklar, trafen mindestens fünf Menschen, drei davon, Frauen im Alter von 32, 54, und 79 Jahren, in Brust und Kopf tödlich. Die zwei anderen getroffenen Personen sind Männer im Alter von 33 und 63 Jahren. Der 33 jährige Verletzte war der Mann der getöteten 32 Jährigen. Sie hinterlässt zwei kleine Kinder. Der Täter und IV-Bezüger wurde im Jahr 2005 aufgrund von Drogenproblemen in psychiatrische Behandlung gebracht. Ihm wurden damals alle Waffen abgenommen. Woher er jetzt diese beiden Waffen erhielt, ist im Moment noch unklar.  So die Berichterstattung von Medien wie 20 Minuten, Blick, NZZ und SDA.



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Muse – Eine Band auf der Gradwanderung zwischen Wahnsinn und Perfektion

Niemand wird mich lebend kriegen, die Zeit ist reif um die Dinge gerade zu biegen, Du und ich müssen für unsere Rechte kämpfen, Du und ich müssen kämpfen um zu überleben. Diesen Text singt der Engländer Matthew Bellamy von der Band Muse im Song Knights of Cydonia. Muse, eine der wohl bekanntesten und besten alternativ Bands die es gibt auf der Welt. Mit ihren vielseitigen Klängen bezaubern sie Jung und Alt. Ihre Musik war bereits in einigen Filmen zu hören, unter anderem in Twilight. Doch ihre Lieder haben auch eine Botschaft, eine, die man kaum sonst von einer solch bekannten Band oder einem solch bekannten Künstler auf der Welt hört. „Komm reite mit mir durch die Venen der Geschichte, ich zeige dir wie Gott bei seinem Job eingeschlafen ist. Und wie können wir gewinnen, wenn Verrückte Könige sein können? Verschwende nicht deine Zeit, denn sonst wird die Zeit dich verschwenden.“ Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt. Ihre Lieder heissen unter anderen, Ruled By Secrecy, Resistance, MK Ultra, Uprising, Time is running out, Map of the Problematique und ihre Live Show im Wembleystadion, welche sie aufgezeichnet haben, heisst HAARP.


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Empört euch! Das System spielt gegen uns!

We are Change Bern machte sich an einem verregneten Montag morgen auf zum Bundesplatz in Bern. Wir hatten eine Verabredung mit einer, auf den ersten Blick nicht ganz normalen Person. Es war Monika Racheter, eine selbständige Putzfrau aus Bern, die sich entschlossen hat, dem System nicht länger zu gehorchen. Darum nennt sie sich auch die Ungehorsame. Ein mutiger Schritt, den sie sich vor Jahren getraut hat zu gehen. Ein nächster mutiger Schritt stand an diesem Montag morgen an. Wegen zwei nicht bezahlten Parkbussen muss sie heute ins Gefängnis, für ganze zwei Tage. Die Rebellin, die die Parkbussen locker hätte zahlen können, entschloss sich zu wehren. Nicht etwa mit Gewalt, sondern mit Ungehorsam. Ihr patriotisches Outfit war gezielt gewählt, so wollte sie ihre Verbundenheit mit der Schweiz ausdrücken, doch dies ohne irgendwie politisch zu werden. "Wir sind alle in erster Linie Menschen, doch wir leben in einem System, das uns knechtet und versklavt." Leider bemerken wir dies erst wenn es zu spät ist.

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